Beweidungsprojekt der Biologischen Schutzgemeinschaft Göttingen e. V.

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Herzlich willkommen zum Beweidungsprojekt der Biologischen Schutzgemeinschaft Göttingen e. V.

Aktuelles:
Erfreuliche Nachrichten gibt es für das Beweidungsprojekt zu vermelden. Nach einjähriger Beweidungsruhe der Flächen „Pfingstanger“ und „Am Bärenberg“ werden diese nun durch das Beweidungsprojekt betreut. Beide Flächen liegen west-südwestlich vom Feldbornberg zwischen Nikolausberg und Roringen. Der Pfingstanger, mit Vorkommen des Schmalblättrigen Leins, wird nun seit 10 Jahren von der BSG im Zuge von Naturschutz praktisch gepflegt. Leider ist die Population des Leins jedoch in den letzten zwei Jahren auf 10 Individuen zurück gegangen. Aus diesem Grund findet auf dieser Fläche nun auch ein neues Beweidungskonzept statt.
 
Neben diesen Flächen finden auch weiterhin auf den bewährten Flächen im und am Bratental Beweidungsmaßnahmen statt. Beweidet werden die nun 6 Flächen mit 3 Mischherden, jeweils bestehend aus Schafen und Ziegen zu etwa 10 Tieren. Nach der Beweidungssaison im Dezember/Januar können Sie hier einen Jahresrückblick lesen.


2015 initiierte die BSG das Beweidungsprojekt im Landkreis und Stadtgebiet Göttingen.
Ziel dieses Projektes ist es schützenswerte Biotope, die aufgrund ihrer Kleinflächigkeit oder schwierigen Verhältnissen für die kommerzielle Beweidung nicht interessant genug sind, dauerhaft und nachhaltig zu erhalten, bzw. zurück zu versetzen.
Zudem werden Jung- und Hobbyschäfer beraten. Auf Wunsch werden Pflegekonzepte mit Priorität auf extensive Bewirtschaftung erstellt. Die Förderung von heimischer ursprünglicher Flora findet in Absprache mit fachlich kompetenten Akteure aus den Bereichen Insekten, Botanik und Mykologie statt.

Einige Flächen sind in der Vergangenheit durch Pflegemaßnahmen seitens der Umweltverbände in einem beweidungsfähigen Zustand zurückgeführt worden. Aufgrund der Sukzession bedarf es jedoch einer ständigen Pflege dieser Flächen. Diese Arbeit verrichten immer noch am besten und wie in den letzten Jahrhunderten auch üblich unsere tierischen Landschaftspfleger wie Schafe, Ziegen, Pferde und Rinder. Sie prägten somit durch diese extensive Beweidung unsere heutige Kulturlandschaft.

Schützenwerte Biotope sind im Göttinger Raum vor allem Kalkmagerrasen. Aufgrund der Nährstoffarmut bereichern diese Flächen uns an einer hohen und seltenen Artenvielfalt. Viele Rote Liste-Arten tauchen nur auf diesen Flächen auf. Diese drohen jedoch mangels Beweidung durch Schlehen, Weißdorn und Hartriegel zu verbuschen.

 
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