Feldbornberg im Bratental - Beweidungsprojekt der Biologischen Schutzgemeinschaft Göttingen e. V.

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Feldbornberg im Bratental

Beweidungsflächen
Diese Fläche am Osthang des Feldbornbergs ist seit 2019 ein weiterer Bestandteil im NSG Bratental. Sie ist von der Stadt Göttingen vor einigen Jahren aus Privatbesitz erworben worden. Zuvor standen neben Obstbäumen, Haselsträucher und weiteres dichtes Buschwerk nördlich der Fläche ein Fichtenbestand. Dieser nicht standortgerechte Bewuchs wurde 2014 gerodet, mit dem Ziel den ehemaligen Magerrasen wieder in seinen Ursprung zurück zu führen. Nach der Entnahme der Fichten explodierte förmlich die Kahlfläche in der darauf folgenden Vegetationszeit mit Pionierpflanzen. Obwohl eine Beweidung im Herbst 2015 stattfand, war 2016 der Bewuchs so dicht, dass ein durchqueren der Fläche fast unmöglich erschien. Unsere Landschaftspfleger gaben jedoch ihr Bestes.

Positiver sah es süd-östlich der Fläche aus. Hier fand keine Rodung statt, der lichte Baumbestand im südlichen Teil dieses Abschnitts verhinderte ein hohes Aufkommen an Pionierpflanzen. Einzig Himbeere und Brombeere vergrößerten ihr Blattmasse Richtung Weg. Dies war jedoch für Schaf und Co. kein Problem. Sinnlos war es zu dieser Zeit, den westlichen Bereich der Südfläche zu beweiden. Hier stehen alte Haselsträucher, Gebüsche sowie Baumbestände, die kein Licht durchdringen lassen. 2017 wurde dies versuchshalber trotzdem praktiziert, in der Hoffnung, dass durch Windwürfe, Verbiss und Schälen der Rinde Lichtinseln entstehen. Die Wirkung war jedoch äußerst minimal. Aus diesem Grund finden nun seit Herbst 2019 in Zusammenarbeit mit dem AK Biotoppflege der BSG und den RüRiGs Pflegeeinsätze auf diesem Abschnitt statt, um auch hier ein wertvolles artenreiches Biotop (wieder) herzustellen.
 
Suchen
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü