Kartoffelstein bei Herberhausen - Beweidungsprojekt der Biologischen Schutzgemeinschaft Göttingen e. V.

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Kartoffelstein bei Herberhausen

Der Kartoffelstein ist ein Gedenkstein auf der Spitze des Hasenknülls, eines kleinen Hügels am nordöstlichen Ortsrand von Herberhausen. Die Kalksteinkuppe des oberen Muschelkalks weist eine Größe von etwa 0,3 ha auf. Bei der Vegetation handelt es sich um Reste eines Kalkmagerrasens mit umgebenden Verbuschungsstadien und Gehölzen. Der Hügel ist als ein flächenhaftes Naturdenkmal ausgewiesen. Hier befindet sich ein Vorkommen des Großen Windröschens (Anemone sylvestris, RL 2), das jedoch von der zunehmenden Verbuschung und Verfilzung der Fläche gefährdet ist. Die Fläche wurde in der Vergangenheit sporadisch beweidet, ebenso fand auch eine Mahd, jedoch ohne Abtrag statt. Ein kleiner Teil des Magerrasens ist gut ausgebildet, im größten jedoch dominiert der Rote Hartriegel.

Seit 2018 findet nun eine regelmäßige Beweidung durch Schafe und Ziegen seitens des Beweidungsprojekts statt. Im Dezember 2019 erfolgte zusätzlich eine Mahd der gesamten Fläche.

Weitere bemerkenswerte Arten sind:
Heide-Labkraut (Galium pumilum, RL 3), Wiesen-Hafer (Helictotrichon pratense, RL 3), Hufeisenklee (Hippocrepis comosa, RL 3), Fliegen-Ragwurz (Ophrys insectifera, RL 3) und Stattliches Knabenkraut (Orchis mascula, RL 3)
 
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