- Beweidungsprojekt der Biologischen Schutzgemeinschaft Göttingen e. V.

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Das Beweidungsprojekt der Biologischen Schutzgemeinschaft Göttingen hat sich zum Ziel gesetzt, schützenswerte Biotope in Südniedersachsen dauerhaft und nachhaltig zu erhalten, bzw. zurück zu versetzen. Dabei richten wir ein besonderes Augenmerk auf Flächen, die für die konventionelle Landwirtschaft aufgrund des Verbuschungsgrades, starker Hangneigung oder Kleinflächigkeit nicht finanziell tragbar, bzw. uninteressant sind.

Beweidet werden im sechsten Jahr des Projekts über zwölf Flächen in Stadt und im Landkreis Göttingen. Zur Beweidung werden mittlerweile über 40 Schafe und Ziegen in drei Mischherden von der Schäferei Kerstlingerode eingesetzt. Es findet eine enge Zusammenarbeit mit den Arbeitskreisen Biotoppflege und Wildbienen der BSG, mit dem Rebhuhnschutzprojekt der Uni Göttingen sowie mit dem Landschaftspflegeverein RüRiG e. V. statt. Zur Förderung der heimischen ursprünglichen Fauna und Flora stehen fachlich kompetente Spezialisten aus den Bereichen Insekten, Botanik und Mykologie beiseite.

Zudem werden Jung- und Hobbyschäfer beraten. Auf Wunsch werden Pflegekonzepte mit Priorität auf extensive Bewirtschaftung erstellt.
Beweidung des Drachenbergs in Geismar



Noch vor Weihnachten konnte ein Teil unserer Skuddenherde zum Drachenberg in Geismar gebracht werden. Hier verweilen sie nun über den Winter und verbeißen auf den etwa 2,5 ha großen, stark verbuschten Magerrasen Gras und Gehölze. Leider fanden hier in der Vergangenheit keine Bewirtschaftungsmaßnahmen vom ehemaligen Pächter statt. Die Pflegemaßnahmen sind hier umso wichtiger, dass auch die hier vorkommenden Rebhühner davon profitieren werden.
Beweidung von Friedhöfen - Neues Pilotprojekt in Kerstlingerode gestartet



Friedhöfe sind wertvolle Rückzugsorte für viele Pflanzen und Kleintiere. Die strukturreichen pestizidfreien Flächen, bestehend aus Wiese, Hecke und alten Bäumen, beherbergen eine hohe Artenvielfalt. Insekten, Vögel und Fledermäuse finden hier ausreichend Nahrung und Nistmöglichkeiten.
Aufgrund geringer Bestattungen und Überdimensionierung vieler Friedhofsflächen, können diese z. T. nicht mehr wirtschaftlich getragen und gepflegt werden.
Not macht erfinderisch und dank einer naturnahen und kostengünstigen Beweidung auf dem Friedhof kann somit eine win-win-Situation herbeigeführt werden. Nur noch geringe Pflegekosten für die Kirchengemeinde auf der einen Seite, auf der anderen Seite schließt die extensive Beweidung den biologischen Kreislauf und fördert eine noch höhere Artenvielfalt.
Übersicht der direktvermarktende Betriebe in Südniedersachsen

Unterstützen Sie die Landschaftspflege in Südniedersachsen. Kaufen Sie regional und nachhaltig direkt bei den Schäfern ihr Lamm.

Über die Homepage vom Landschaftspflegeverband Göttingen (LPV) erhalten Sie einen Überblick über direktvermarktende Betriebe mit Bezug zur Landschaftspflege in der Region. Hier stellen sich über 20 Betriebe mitsamt ihren Produkten und Besonderheiten vor.

Hier finden Sie eine interaktive Karte mit den aktuell vorhandenen Metzgereien/Schlachtereien für Schafe und Ziegen.

Ein wurmvorbeugendes Weidemanagement und immunisierte Schafe sind oft die bessere Alternative zu prophylaktischen chemischen Wurmkuren

Eine Wurmkur bedeutet nicht nur den Tod der Parasiten im Körper des Weidetieres. Durch die ausgeschiedene Losung werden auch Fauna und Funga, die direkt mit der Zersetzung des Kots in Verbindung stehen, getötet. Eine natürliche Zersetzung ist somit nicht ohne hohe Verluste möglich. Ein gutes Weidemanagement bietet vielfach die bessere Alternative. Lesen Sie hier unseren Beitrag.

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