Bärenberg bei Nikolausberg - Beweidungsprojekt der Biologischen Schutzgemeinschaft Göttingen e. V.

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Bärenberg bei Nikolausberg

Beweidungsflächen
Der Bärenberg ist ein südlich exponierter Kalk-Magerrasen in zum Teil weiteren Sukzessionsstadien. Seit 2018 findet nach einer zweijährigen Beweidungspause erstmals die Beweidung durch die BSG statt. Diese zum Teil durch Roten Hartriegel, Schlehe und Weißdorn stark verbuschte Fläche, erfuhr schon einige Jahre zuvor im unwegsamen östlichen Teil Pflegemaßnahmen. In diesem Bereich wurden erstmals Zaunschneisen gezogen, so dass auch hier eine Beweidung stattfinden kann. Im darauf folgenden Jahr fand auf diesen offenen Schneisen eine regelrechte Enzianexplosion statt (mündl. Mitteilung Umweltamt Göttingen). Im Winter 2018/2019 wurde die Fläche, durch die Errichtung zwei weiterer Schneisen im Norden und Süden des östlichen Abschnitts, nochmals vergrößert.

Man erkennt einen Rückgang der Gehölze aufgrund des Verbisses und des Schälens der Rinde. Mittlerweile sind viele Gebüsche abgestorben und stehen oder liegen als Totholz auf der Fläche.

Westlich der Fläche findet sich ein offener Magerrasen wieder. Die Fläche war zu Beginn der Beweidung (2018) stark verfilzt und vermoost. Dies hat sich jedoch durch die Schaf- und Ziegenbeweidung schnell geändert. Im Frühjahr 2019 konnte schon das erste Großes Zweiblatt gesichtet werden.

Weiter westlich gelegen befindet sich ein schmaler stark verbuschter Bereich einer ehemaligen Streuobstwiese. Im Winter 2020 fand hier ein Pflegeeinsatz durch den Arbeitskreis Biotoppflege der BSG statt. Eine Zaunschneise um die Fläche wurde errichtet und die Freilegung eines kleinen vielversprechenden Hangs wurde verwirklicht. Schon 2 Monate später standen die Schafe auf diesem Teilstück und verbissen altes Gras und Stöcke.
Erfolg des ganzen Vorhabens war das erstmalige Vorfinden von Kuckucksbienen sowie zwei weiteren Orchideenarten (Purpur-Knabenkraut & Mücken-Händelwurz). Der Gewöhnliche Fransenenzian tauchte östlich der Fläche auch wieder mit einigen Exemplaren auf.

Anfang 2021 wurden zwei Querschneisen im nördlichen Gebüschsaum entlangs des Feldweges errichtet. Dadurch ist die Beweidungsfläche nochmals vergrößert worden.
 
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